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Wendtorf wartet auf Baubeginn in der Marina

Donnerstag, 24 Januar 2013
11:18 Uhr

Zwei Regierungsvertreter Gäste beim Neujahrsempfang der SPD

ast. Wendtorf. Ein SPD-Neujahrsempfang und zwei Kabinettsmitglieder unter den Ehrengästen – darauf war Bürgermeister Otto Steffen selbstredend ganz besonders stolz. Mit Innenminister Andreas Breitner und Staatssekretärin Anette Langner waren gleich zwei Politiker aus der Landesregierung zum SPD-Neujahrsempfang in Dreas Treff gekommen.

Für den 45-jährigen Breitner war es eine Premiere in Wendtorf. Doch ein Besuch musste einmal sein, denn wie er anmerkte, war er noch nicht geboren, als Otto Steffen schon Bürgermeister in Wendtorf war (er ist es seit 1966). „Ich spüre hier eine Familie, die sich trifft“, lobte der Minister den Ortsverein. Das beherrschende Thema ist nach wie vor der geplante Bau des Ferienparks an der Marina. „Zu einem Durchbruch ist es nicht gekommen“, sagte Otto Steffen mit Rückblick auf 2012. Von April 2008 bis vergangenen Oktober wurde an Plänen und Entwürfen gearbeitet, ehe die Gemeindevertretung die Offenlegung der Flächennutzungs- und Bebauungspläne beschließen konnte. „Dies zeigt, wie kompliziert und arbeitsintensiv so ein Großprojekt sein kann“, meinte Steffen. Die Gemeinde soll Eigentümerin der öffentlichen Verkehrsfläche der Marina werden. Dort soll auch eine ansprechende Promenade entstehen. Dies sei nur einer von mehreren Verträgen, die mit dem Investor Sven Hollesen von der Planet-Haus Gruppe ausgehandelt wurden. Schwerer sei der Erschließungsvertrag, also die genaue Umsetzung. Da gehe es um die Schmutzwasserbeseitigung, die Beleuchtung, Ausstattung der Gehwege und mehr. Aber die Zeit der Ungewissheit soll vorbei sein. „Dieser Zustand muss ein Ende haben“, forderte Steffen. Viele Anregungen zu ausgelegten Planunterlagen habe es gegeben, die derzeit geprüft würden. „Wir werden das ganz sorgfältig machen“, versprach der Bürgermeister. Muss kein Plan geändert werden, könne die Gemeindevertretung konkret werden. Otto Steffen bleibt beharrlich bei der Sache – auch wenn es noch dauert bis zum ersten Spatenstich. Abgeschlossen sind dagegen die Bauarbeiten im Kindergartens. Ein Anbau für eine Krippengruppe wurde kürzlich fertig gestellt. Steffen zeigte sich stolz, den bald geltenden Rechtsanspruch zu erfüllen und schon früh Fördermittel beantragt zu haben. „Wir haben nicht gezögert“, berichtete er. Von den Kosten von 300.000 Euro trägt der Bund knapp die Hälfte. Die SPD-Kreistagskandidaten Birgit Malecha-Nissen und Günter Grotzeck sowie Anette Langner und Andreas Breitner stimmten die Anwesenden auf ein kompaktes Wahljahr mit Kommunal-, Kreistags- und Bundestagswahlen ein. In Wendtorf werde für die Bürger Politik gemacht, wie es sein soll, merkte Malecha-Nissen an, die auch in den Bundestag einziehen möchte. Der Minister will ebenfalls zeigen, dass sich politischer Einsatz lohnen könne. „Wir wollen die Hürden für Bürgerbegehren und Bürgerentscheide senken“, so Breitner.

Quelle:http://www.probsteer.de
Bilder unter: http://www.wendtorf.com/index.php?action=15&kat1=6&kat2=69&index=3

Wendtorf2013_neujagrstreffen

Uwe Kokelski (l. )und Otto Steffen beschenken Andreas Breitner und Anette Langner
mit einem Rotwein und einem Glas Probsteier Honig. Foto Stolte

 

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