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Beim Abgrillen wurden neue Pläne geschmiedet.

Mittwoch, 25 September 2013
18:20 Uhr

wendtorf Nich lang schnacken ...: In Wendtorf hatte man nach den Probsteier Korntagen viele gute Gründe zum Anstoßen. Denn wieder hatten fleißige Strohfigurenbauer mit ihren fantasievollen Kreationen wieder ganze Busladungen in die beteiligten Gemeinden gelockt. Zum ersten Mal trafen sich jetzt die Strohfigurenbauer zum gemeinsamen „Abgrillen" im Naturerlebnisraum. Und dabei wurden schon wieder Strohfigurenpläne für die kommenden Korntage geschmiedet. Kornkönigin Paulina Zajac (Foto) servierte höchstselbst den einen oder anderen Kurzen.

 

 

 

 

 

 

Wendtorf/Probstei - Laboe - Es ist windig, die Frisur sitzt nicht mehr so toll, ein Teil des Bikinis wurde Opfer der Naturgewalten: Aber trotzdem kann sich die Blondine „Undine", Laboes Beitrag zum Strohfigurenwettbewerb im Rahmen der „Probsteier Korntage" 2013, immer noch sehen lassen. Und das ist auch Sinn der Sache. Denn auch nach den diesjährigen Korntagen sollen die Stroh- Nixe und die anderen kunstvollen Kreationen aus den beteiligten Gemeinden ein Fotomotiv für Urlauber, aber auch einheimische Strohfiguren-Fans sein. Die Region mit den Strohfiguren attraktiver machen - das war für alle fleißigen Figurenbastler wieder der Haupt-Beweggrund, um Ideen zu sammeln und gemeinsam in wochenlanger Arbeit umzusetzen. Aber natürlich spielte auch der Wettbewerb keine ganz unwesentliche Rolle. Jetzt lud der Tourismusver- haben sich regelmäßig in der band Probstei alle Beteiligten erstmals zum gemeinsamen Grillfest in den Wendtorfer Naturerlebnisraum ein. Und wenn es nach den Veranstaltern geht, könnte das Grillvergnügen zur festen Einrichtung werden. 180 Anmeldungen konnten Scheune der Familie Klindt getroffen, um erfolgreich Hand anzulegen. Die „Storchenkapelle" setzte sich dabei wieder bei den Juroren (also den Lesern des Probsteier Herold) durch. Besonders originell ist dabei, dass immer wieder Motive aus der Chronik berückdie Grillfest-Veranstalter ver- sichtigt werden. Aber, so geben zeichnen. Wendtorfs Bürgermeister Otto Steffen betonte mit Hans-Egon Raetzell vom Vorstand des Tourismusverbands Probstei (TVP), dass der Strohfigurenwettbewerb das „starke Zusammengehörigkeitsgefühl in der Probstei symbolisiere". Der eigentliche Wettbewerb stehe dabei nicht so sehr im Vordergrund. Na ja, abgesehen von der Tatsache, dass man vielleicht auch mal anderen Gemeinden als den gewinn- erprobten Wischern oder den kreativen Passadern oder Brodersdorfern den ersten Platz gönnen würde. Und in der Tat: Wisch hat sich mit seinem konsequenten Storchen- Konzept in diesem und dem vergangenen Jahr nicht nur den ersten Platz in Folge gesichert: in den insgesamt sieben Jahren unermüdlicher Stroh- Storchenfiguren-Ideenfindung sicherte sich Wisch drei Mal den ersten, zwei Mal den die Wischer zu bedenken: „Es wird immer schwieriger, Themen zu finden, die sich nicht wiederholen." Außerdem seien die Figuren der 19 anderen beteiligten Gemeinden immer professioneller geworden. Wo um die Wette gebaut wird, entstehen auch Spekulationen. Es ist allerdings nur eine Vermutung, dass die Bendf eider in diesem Jahr eine außerirdische Strohfigur auf einen Storch fallen ließen, um auf das Storchenkonzept in Wisch anzuspielen. Aber natürlich stehen auch bei den „ewigen Gewinnern" der Spaß und der gute Zweck für die Probstei im Vordergrund. Denn, so Verena Sapia und die anderen Beteiligten: „Es ist ein tolles Gefühl, wenn ganze Reisebusse kommen, nur um unsere Strohfiguren zu sehen." Allerdings würde man sich wünschen, dass einige der beteiligten Gemeinden ihre dritten und einmal den zweiten Strohfiguren noch länger ste- Platz. Das weiß Verena Sapia, die Vorsitzende des Kulturausschusses, zu berichten. Nur einmal ging Wisch leer aus - und das natürlich ausgerechnet in dem Jahr, als die Stroh- Camper-Kreation gänzlich Storchenfrei war. Schon jetzt füllen die Ideen für die nächste Wischer Strohfigur wieder einen dicken Ordner. Wahrscheinlich, aber nicht bestätigt, ist, dass der eine oder andere Storch wieder eine Rolle spielen dürfte. 30 fleißige Figurenbauer - darunter zwei vor vier Jahren „Zugezogene" - hen ließen. Denn auch nach den Korntagen erweisen die sich als begehrtes Fotomotiv. Bester Dinge sind auch die Laboer Strohfiguren-Bauer. Zwar landete die strohblonde Nixe Undine mit anderen Kreationen auf einem sehr guten vierten Platz, die insgesamt neun Laboer, die nach eigener Aussage „mit ihrer Meerjungfrau verbandelt sind", haben aber schon ehrgeizige Pläne. Christa Richter: „Wir wollen den Wischern mal den ersten Platz abnehmen." Und Ideen hatten sie genug. Leider machten ihnen, wie anderen Gemeinden, immer wieder Vandalen einen Strich durch die Rechnung. Denn beinahe in jedem Jahr werden irgendwelche Figuren mutwillig zerstört. Aber auch die Laboer eint in erster Linie der Spaß daran, dass man dabei ist und, so Christa Richter und ihre Team- Kollegen: „Es ist schön, dass das Engagement nicht nur von irgendwelchen Vereinen ausgeht, sondern von den unterschiedlichsten Leuten, die freiwillig mitmachen." Philine Stoltenberg


An Undine, der Nixen-Blondine aus Laboe, hat die Natur ihre Spuren hinterlassen. Trotzdem ist sie ein begehrtes Foto-Motiv


Beim Abgrillen bildeten sich lange Schlangen. Fotos Stoltenberg

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