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In Wendtorf dem Mammut auf der Spur

Dienstag, 05 November 2013
16:49 Uhr

Geschrieben von Philine Stoltenberg            

Warum hat ein Tyrannosaurus Rex nie einen Brachiosaurus verspeist?" Ob der Brachiosaurus besonders fad schmeckte, kann Niemand so genau sagen. Fest steht aber, dass die beiden Urzeitechsen in unterschiedlichen Zeitaltern lebten und sich deshalb nie begegneten. Das ist eine von vielen Erkenntnissen, die die Besucher der Wanderausstellung "Urzeit aus dem Koffer" gewinnen konnten. Die Ausstellung mit Mitmach-Aktionen hatte in der vergangenen Woche im Blockhaus im Naturerlebnisraum Station gemacht

wendtorf

Bei den Kleinen beliebt, so die Beobachtung von Svenja Tuchtenhagen, sind die Dinos aller Art. Foto: Stoltenberg

 

Zusammen mit seinem Team weiht der Gettorfer Geologe Johannes Jannsen mit vielen Ausstellungen und Aktionen in die spannende Geschichte unserer Erde ein. Und die gezeigten Fossilien dürfen auch gerne in die Hand genommen werden. Gerade die kleinen Besucher sind bei den vielen Mitmach-Exponaten gefordert. "Wie sieht ein Mammut-Zahn aus?" ist eine der vielen Fragen, die die Wanderausstellung beantwortet. Verglichen mit einem menschlichen Zahn ist der Mammut-Zahn das Matterhorn und der menschliche Zahn ein Maulwurfshügel. Wer möchte, muss sich die Ausstellung nicht alleine ansehen, sondern kann sich von Natur- und Landschaftsführerin Svenja Tuchtenhagen oder einem ihrer Kollegen anleiten lassen. Besonders die Kleinen sind vom Eingangsbereich fasziniert. Denn dort werden "Donnerkeile" oder versteinerte Seeigel auch zum Verkauf angeboten. Danach darf man erfahren, welche interessanten Farben entstehen, wenn der Mondstein das Licht bricht. Eine Tafel, die dem Team von einer Schule geschenkt wurde, gab wiederum Informationen über die unterschiedlichen Erdzeitalter und die in ihnen lebenden Tiere. Bei einer besonderen "Goldsuche" konnten die kleinen und auch großen Besucher kleine Edelsteine "auswaschen" und im Anschluss auch mit nach Hause nehmen. Der Inhalt eines mitgebrachten "Schatzkoffers" offenbarte wiederum viele kleine Kostbarkeiten der Erdgeschichte. Wer sein Wissen vertiefen wollte, konnte das auf einem der speziellen Nachmittagskurse, die jeweils ab 15 Uhr angeboten wurden. Hier konnte man Edelsteine schleifen oder allerhand Interessantes über die bei Kindern zeitlos beliebten "Dinos" erfahren. Und wer als Mensch von sich behauptet, mit 70 Jahren schon ziemlich alt zu sein, der hat seine Rechnung aber garantiert ohne die Steine gemacht. Denn mit 20 Millionen Jahren ist das Holsteiner Muschelgestein noch ein ausgesprochener Jüngling unter seinen Gesteinsgenossen.

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