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Wendtorfer Bürger fordern Rede und Antwort

Dienstag, 14 Oktober 2008
16:12 Uhr

Das war nicht anders zu erwarten. Die Wendtorfer, vor allem die Wohnungseigentümer der Marina, zog es am Donnerstag zahlreich in die Gemeindevertretersitzung. Sie drängte eine Frage: Wie ist der Stand in Sachen Luxusferienanlage? Und sie hatten einen Wunsch: Sie wollten schon vor dem nun anstehenden Beschluss über den Planentwurf die Unterlagen erhalten, um sich mit der Thematik intensiv befassen zu können. Fast eine Stunde dauerte die Fragestunde, in der Bürgermeister Otto Steffen den Sachstand erläuterte.

Geschrieben von Astrid Schmidt 
Quelle:  http://www.probsteier-herold.de/wendtorf/

  Am im April vorgestellten Gestaltungskonzept hat sich kaum etwas geändert, so Wendtorfs Bürgermeister Otto Steffen. Der Beschluss über den Planentwurf steht aber noch aus. Foto: Schmidt

Am im April vorgestellten Gestaltungskonzept hat sich kaum etwas geändert, so Wendtorfs Bürgermeister Otto Steffen. Der Beschluss über den Planentwurf steht aber noch aus. Foto: Schmidt

 

Er musste aber erklären, dass ein vorzeitiges Aushändigen von Plänen aus rechtlichen Gründen nicht möglich sei. An dem Konzept, wie es im April der Öffentlichkeit in der Turnhalle vorgestellt worden war, habe sich vom Grundsatz nichts verändert, erklärte der Bürgermeister. Allerdings liege dieses Konzept derzeit bei den Landesbehörden zur Genehmigung und es sei in Teilen noch unklar, in welchem Umfang die Behörden dem zustimmen.

 

"Erst wenn klar ist, was genehmigungsfähig ist, kann die Gemeindevertretung einen Beschluss fassen und das tut sie in öffentlicher Sitzung, zu der jeder kommen kann", schilderte Otto Steffen den Ablauf. "Ich verspreche, dass dann eine Einwohnerversammlung folgt, auf der jeder Bürger Anregungen und Bedenken abgeben kann", so Steffen weiter.


Doch damit waren die Zuhörer nicht zufrieden. Die Vertreter der Interessengemeinschaft Marina Wendtorf monierten, dass sie als Anlieger nicht bereits in den Prozess der Entscheidungsfindung einbezogen worden seien. "Das wäre für mich Bürgerbeteiligung", so Harald Koppelwieser. So fürchte man, wieder in einer Einwohnerversammlung überrumpelt zu werden und nicht ausreichend Zeit zu haben, sich überhaupt mit dem Plan zu beschäftigen.

 

"Wir sind betroffen, unsere Immobilie verliert durch dieses Bauvorhaben an Wert. Aber wir sind Ihnen egal", klagte Kristina Bodendieck. Ihr Mann Peter bat den Bürgermeister mehrfach, die Unterlagen vor der offiziellen Bürgerbeteiligung den Betroffenen zugänglich zu machen, damit "wir Zeit haben, uns einzulesen". Ende November, so die Planung, sei mit dem Beschluss über den Planentwurf zu rechnen, so Otto Steffen.

 

Kritik steckte er ein hinsichtlich der Toilettencontainer, die in der Saison auf dem neuen Veranstaltungsplatz aufgestellt, aber viel zu spät installiert und angeschlossen worden waren. Folge: Die Container konnten nicht genutzt werden, Passanten hätten ihre Notdurft vor den geschlossenen Toiletten verrichtet, schilderten die Einwohner den Zustand.

 

Auch die fehlende Eignung für Rollstuhlfahrer wurde heftig kritisiert. Das müsse geändert werden, räumte der Bürgermeister seine Verantwortung ein.

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