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Wendtorfs Kinder erlebten den Weg des Weizens

Sonntag, 13 Juli 2014
08:12 Uhr

Am Montagmorgen drehte sich auf dem Wendtorfer Hof Heller alles um den Weizen. 60 Kinder aus dem Wendtorfer Kindergarten waren bei dem Landwirt und Landwirtschaftskammerpräsidenten Claus Heller und seiner Familie zu Gast, um sich vor Ort anzusehen, was alles getan werden muss auf dem Weg von der Ähre bis zum Brot, Brötchen oder Kuchen.

wendtorf

"Sooooo sieht das aus?" Mit großen Augen standen die Kleinen vor dem Weizenfeld. Als Dörte Heller, frisch gebackene Agrarmanagerin, einen Halm ausriss und aus der Ähre ein Korn befreite, das sie den Kindern zum Kosten anbot, wollte niemand so recht zugreifen. Klar, dass man zum Backen Mehl braucht – das hatten die Lütten schon zu Hause gesehen. Aber was auf dem Feld wächst, hatte so ganz und gar nichts mit dem weißen, weichen Material aus Mamas Mehldose zu tun. Das Geheimnis lüftete sich nach und nach, als Dörte Heller mit den Kindern zum Mähdrescher ging und ihnen erklärte, wie die riesige Maschine zur Ernte übers Feld fährt. Dass das schneller geht als mit einer Schere, konnten alle verstehen. Und natürlich hatten sie die Maschinen im Hochsommer auch schon auf den Feldern gesehen. Dass diese Maschine aber auch alles gleich noch "wegpustet", was nicht gebraucht wird, musste unbedingt ausprobiert werden – mit der eigenen, kräftigen Puste, die in der Handfläche nur das Korn übrig ließ. Die Körner wanderten in die Kaffeemühle. Auch klar. Und dann – hokuspokus – war auch schon das Mehl gemahlen. Eifrig wurde rundherum gekostet, um herauszufinden, ob es so schmeckt wie zu Hause. Ja, es schmeckte sogar noch besser. Jetzt trat Christiane Heller auf den Plan und öffnete ihre Küche. Aus Eiern, Mehl, Hefe und ein wenig Zucker sowie Milch zauberte sie köstliche Förtchen, von denen – fetttropfend gewälzt in Zucker und Zimt – die Kinder gar nicht genug kriegen konnten. "Das macht allen immer sehr viel Spaß", sagte Claus Heller, als er die Rangen verabschiedete, "im vorigen Jahr haben wir schon ein Rapsfest gefeiert – diesmal war's ein Weizenfest." Satt, müde und angefüllt mit vielen neuen Eindrücken, stapften die Lütten nach Hause. Eine Frage blieb aber noch: "Was macht ihr denn mit den vielen Stengeln?" "Das ist unser Stroh", antwortete Dörte Heller, "daraus werden zum Beispiel die tollen Strohfiguren gebaut, die ihr bald überall sehen werdet." Aha!

Quelle: http://www.probsteier-herold.de/wendtorfs-kinder-erlebten-den-weg-des-weizens-2

Freizeit und Kultur
Geschrieben von Gabriele Butzke
Freitag, 11. Juli 2014

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