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Kreis Plön investiert in die Attraktivität seiner Straßen und Radwege

Mittwoch, 22 Juni 2016
10:05 Uhr

Schönberg/Krummbek (t). Die sich langsam aber sicher wandelnde Mobilität, der rasant steigende Anteil an Elektrofahrrädern und nicht zuletzt das Gesundheitsbewusstsein lassen immer mehr Bürger auf das Fahrrad umsteigen. „Wir wollen mit tadellosen Radwegen und intakten Verkehrsflächen dazu beitragen, dass sich dieser Trend weiterentwickelt“, so die Aussage von Landrätin Stephanie Ladwig anlässlich der Abnahme des sanierten Radweges an der Kreisstraße 13 von Krummbek nach Schönberg am Montag.

Ihre Freude über den sanierten Radweg teilten auch die Bürgermeisterin der Gemeinde Krummbek Brigitte Vöge-Lesky und Bürgermeister Dirk Osbahr aus Schönberg, die gemeinsam mit der Landrätin den Radweg bei einer ersten Radrunde ausprobierten. Der Radweg war durch Längsund Querrisse und aufgrund von Asphaltaufbrüchen durch Baumwurzeln erheblich geschädigt. Die Sanierung des Radweges dauerte gut einen Monat. Der Kostenaufwand für die Erneuerung des rund 1,4 Kilometer langen Streckenabschnitts betrug rund 100.000 Euro. Im Rahmen des Termins wies die Landrätin darauf hin, dass der Kreis Plön in diesem Jahr rund 700.000 Euro in die Deckenerneuerungen von Radwegen und Straßen investiere. Denn nicht nur der heute abzunehmende Radweg an der K13 wird in diesem Jahr erneuert, es folgen auch noch die Radwege an der K10 (Abschnitt L49 bis Sieversdorf) und der K51 (ab Ortslage Mönkeberg bis zur Anschlussstelle K52 in Schrevenborn). Auch die Straßenflächen der K10 und K51 erhalten in diesen Bereichen eine neue Deckschicht. Im nächsten Jahr sollen dann die Radwege an der K44 von der B502 bis Marina Wendtorf und an der K26 von Lütjenburg nach Behrensdorf sowie auch die Straße und der Radweg an der K10 ab Ortsaus-gang Sieversdorf eine neue Deckschicht erhalten. Die Landrätin betonte, dass der Kreis bei Sanierung der Radwege nicht nur den Alltagsradverkehr, sondern auch den Freizeitverkehr berücksichtige. „Attraktive Verkehrsflächen dienen sowohl der hiesigen Bevölkerung aber auch den Erholung suchenden Gästen, die in zunehmender Anzahl den Kreis Plön besuchen und sich an unserer Landschaft erfreuen.“ Radwege zu sanieren ist aber auch sehr teuer. Insbesondere idyllisch gelegen Radwege sind sehr häufig durch Wurzelaufbrüche geschädigt und verlaufen hinter Entwässerungsgräben oder Knicks. In der Folge muss zunächst ein Baumsachverständiger für die Beurteilung der Sachlage und für die Beratung über den Ausbau eingeschaltet werden. Der aufwendige Asphalteinbau, der mit einem Radwegefertiger und nur mit kleinen LKW erfolgen kann, verteuert die Sanierungskosten zudem erheblich

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