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Wendtorf hat viel vor

Freitag, 22 Januar 2010
08:07 Uhr

kb. Wendtorf. Die Gemeinde Wendtorf hat im neuen Jahr viel vor. Nach der Begrüßung aller Gäste, der SPD-Kreisvorsitzenden
Anette Langner und dem Ehrenvorsitzenden Heinz Klinke gab Bürgermeister Otto Steffen beim Neujahrsempfang im Time Out einen kurzen Abriss über die laufenden Entwicklungen.
kb. Wendtorf. Die Gemeinde Wendtorf hat im neuen Jahr viel vor. Nach der Begrüßung aller Gäste, der SPD-Kreisvorsitzenden
Anette Langner und dem Ehrenvorsitzenden Heinz Klinke gab Bürgermeister Otto Steffen beim Neujahrsempfang im Time Out einen kurzen Abriss über die laufenden Entwicklungen.
Der Planungsstand der Marina ist ähnlich wie noch vor anderthalb Jahren. „Man kann kein solches Riesenprojekt im Hau-Ruck-Verfahren
durchziehen“, erläuterte er – zudem noch nicht alle Genehmigungen
vorlägen.
Für die Zukunft ist der Ankauf der Wasserflecken geplant. Diese
werden von der Gemeinde dem Land abgekauft und dann wiederum an die Planet-Gruppe verkauft. „Das muss Zug um Zug gehen“, entschied Steffen. Ein Einkaufspreis sei bereits ausgehandelt.
Nun müsse man nur noch einen wirtschaftlichen Verkaufspreis
erzielen.
Das Konjunkturprogramm, das im Kreis Plön so manches Projekt
möglich machte, erreichte Wendtorf leider nicht. Steffen bedauerte
sehr, dass seine Gemeinde leer ausgegangen sei. „Mit dieser Förderung hätten wir Heizung, die Sanitär- und Solaranlagen von Turnhalle und Kindergarten machen
können.“
Den Wasserversorger WVV, dem Wendtorf angehört, wird die Gemeinde
voraussichtlich wechseln. „Wir haben vor, beim WBV einzusteigen.
Wir rechnen dort mit einem niedrigeren Gebührensatz.“ Der Schritt soll in den nächsten Wochen entschieden werden.
Im Februar steht dann die Wiedereröffnung
des Kaufmannsladens
an. „Es war ein schwerer Kampf und jetzt liegt es an uns allen, ihn am Leben zu halten“, mahnte Steffen eindringlich. Der zukünftige Betreiber Christian Lützen ergänzte: „Der Laden soll ein Treffpunkt für die Gemeinde
sein. Dafür brauchen wir viel Unterstützung. Damit ist nicht nur das Einkaufen gemeint. Alle dürfen uns gerne ansprechen und auch Verbesserungen vorschlagen.“
Anette Langner ließ 2009 Revue passieren. „Es war kein gutes Jahr. Die Auswirkungen der Wirtschaftskrise
sind nun auch im Kreis Plön angekommen.“ Als unverbesserliche Optimistin hält sie der Schwarzmalerei entgegen. „Wir sind bereits in der Talsohle
angekommen, ab jetzt geht’s bergauf.“ Heinz Klinke schloss den Vormittag mit Anregungen zum Bildungswesen – „eine Schule
– eine Lehrerschaft – eine Besoldung“
und Kritik am Afghanistaneinsatz
der Bundeswehr.
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